Stadt Stadtbergen

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Hochwasser ... ist auch in Stadtbergen möglich

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Pfingsthochwasser des Jahres 1999 und die lang anhaltenden Niederschläge im August 2002 haben uns vor Augen geführt, dass auch Stadtbergen von Hochwasser bedroht werden kann.

Die auf Grund der Klimaveränderung im Vergleich zu früheren Jahren größeren und häufigeren Niederschläge verstärken die Hochwassergefahr. Dies hat die Stadt Stadtbergen zur Planung großer Rückhaltebecken veranlasst. 

Die geplanten Maßnahmen sind so ausgelegt, dass damit ein sogenanntes Jahrhundertereignis zurückgehalten werden kann, d. h., die Maßnahmen können die größte im Zeitraum von 100 Jahren vorkommende Regenmenge zurückhalten. 

Bereits im Jahre 2003 wurde mit dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth ein Gesamtkonzept zum Schutz vor Hochwasser aus dem Schlaugraben erarbeitet. Dieses enthält ein Gesamtrückhaltevolumen von ca. 160.000 m³.

Dieses teilt sich in folgende Rückhaltebecken auf:

Den Löwenanteil mit 108.000 m³ bringt das Dammbauwerk an der Ochsengasse.

Dazu kommen 26.000 m³ südlich der Halden, das zu einem späteren Zeitpunkt verwirklicht wird und das Rückhaltebecken bei der Göbelwiese mit 23.000 m³ das bereits 2001 verwirklicht wurde.

Bis alle diese Maßnahmen verwirklicht werden, wird noch einige Zeit vergehen. Bis dahin müssen wir uns der Hochwassergefahr bewusst sein, und so weit möglich Vorkehrungen treffen.

Vorkehrungen zum Schutz vor Hochwasser

1. Falls Sie mit Öl heizen, sichern Sie schon heute Ihre Heizöltanks durch geeignete Abstützung zur Decke gegen Auftrieb. Bei Hochwasser im Keller können Heizöltanks umkippen und auslaufen. Das auslaufende Heizöl verursacht erhebliche Schäden am Gebäude und in der Umwelt.

2. Es ist zu empfehlen, Taschenlampen und batteriebetriebene Radios bereitzuhalten. Bei einer Überschwemmung ist mit Stromausfall zu rechnen.

3. Überprüfen Sie Ihr Gebäude, ob Sie Lichtschächte und Kellerabgänge gegen Druck von Hochwasser schützen können (z.B. durch Bereithaltung von Schaltafeln). Es ist vorteilhaft, wenn Kellerlichtschächte etwa 5 - 10 cm höher sind als das umliegende Gelände.

4. Überprüfen Sie regelmäßig Dachrinnen und Drainagen daraufhin, ob diese durchgängig sind.

5. Bei starken Regenfällen kann es auch zu Rückstau aus der Kanalisation kommen.  - Merkblatt zum Schutz vor Rückstau aus der Kanalisation -

6. Entsprechende Bestimmungen schreiben bei der Hausentwässerung Rückstauverschlüsse vor.

7. Prüfen Sie das Vorhandensein der Rückstausicherung und die Funktionsfähigkeit.

8. Vergewissern Sie sich, wie und auf welche Weise der Strom im Keller und die Heizungsanlage Ihres Hauses abgeschaltet werden kann.

Weitere Informationen zum Hochwasserschutz des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Im Notfall

Die Warnung erfolgt

  • durch Lautsprecherdurchsagen der Polizei bzw. Feuerwehr in den besonders gefährdeten Bereichen.
  • durch die lokalen Rundfunksender Radio RT1 (UKW Frequenz 96,7, Kabel 99) und Radio Fantasy (UKW Frequenz 93,4, Kabel 100,45).
  • Sirenenalarm - 1 Minute Dauer-Heulton bedeutet Aufforderung die Rundfunkgeräte einzuschalten.

Sandsäcke werden im Bauhof, Untere Feldstr. 15, zur Abholung bereitgehalten.

Hinweis:

Bitte beachten Sie die Hinweise der Sicherheitsbehörden, die Sie über den lokalen Rundfunk und die Presse erhalten. In Einzelfällen können Sie sich mit Fragen auch an das Rathaus unter der Rufnummer 0821 2438-0 wenden.

Bauamt

Den richtigen Ansprechpartner für diesen Bereich finden Sie im Bauamt.

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info@stadtbergen.de

ÖFFNUNGSZEITEN Ratshaus

Mo, Di, Do, Fr: 08:30-12:00 Uhr
Mittwoch: 07:30-12:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr