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1 Jahr Fukushima - Gedenkveranstaltung


Gedenkveranstaltung "1 Jahr Fukushima"

Die Tragödie in unserer befreundeten Provinz Fukushima jährt sich am 11.3.12 zum ersten Mal.

Doch das tägliche Leben in Fukushima ist noch weit  von Alltag und Normalität entfernt. Kinder müssen im Haus bleiben, haben keine Möglichkeit draußen zu spielen und

die Strahlung ist allgegenwärtig. Auch 1 Jahr nach den Katastrophen ist die Situation an den havarierten Reaktoren nicht unter Kontrolle.

Niemand kann die Entwicklung, sowie die  gesundheitlichen Folgen und Spätfolgen abschätzen.

 

Um diese schlimmen Momente nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und unsere japanischen Freunden unsere Verbundenheit zu signalisieren,

laden wir Sie herzlich zum
ökumenischen Gedenkgottesdienst am 11.03. um 18.30 in der St. Nikolaus Kirche ein.

Anschließend lassen wir den Abend im Pfarrheim St. Nikolaus mit Grünem Tee, Origami, Fotoimpressionen und Gesprächen ausklingen.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Stadtbergen hilft!


Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Hilfsprojekt für Fukushima.
Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und lesen Sie die Informationen, welche wir für Sie zusammengestellt haben. Danke!

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Die Katastrophe im scheinbar weit entfernten Japan hat auch in Stadtbergen tiefe Bestürzung hervorgerufen.

Seit 1974 pflegt die Stadt Stadtbergen eine tiefe und herzliche Freundschaft mit der Provinz Fukushima. Über 700 Japaner waren seitdem zu Gast in Stadtbergen. Die sprichwörtliche "Europa in 7 Tagen"- Reise wurde in Stadtbergen jedesmal für 3 Tage unterbrochen, da die Gäste aus dem Land der aufgehenden Sonne bei Stadtberger Gastfamilien untergebracht waren. Ankunft am Freitag mit Sightseeing und der Samstag zur freien Verfügung mit den Gastfamilien. Tagesfahrten nach Rothenburg, Nördlingen, Würzburg oder in die Berge und nach Neuschwanstein waren sehr beliebt. Hier entstanden herzliche Kontakte die über Jahre angehalten haben.

Frau Katsuko Yabuki-Schmid, geboren und aufgewachsen in Fukushima, lebt seit 1978 mit ihrem Mann Franz Schmid in Stadtbergen. Kennengelernt haben sich die beiden 1976 bei einer Studienreise in Japan.

Durch Frau Yabuki-Schmid besteht enger Kontakt nach Fukushima und die ersten Informationen über die Situation in der Stadt, welche 70 km westlich des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi  entfernt liegt, konnten telefonisch übermittelt werden.

Auf Initiative von Bürgermeister Dr. Fink wurden am Montag nach den Katastrophen das Projekt "Stadtbergen hilft" ins Leben gerufen.


Für Auskünfte und Informationen wie Sie die Provinz Fukushima unterstützen stehen wir von Montag bis Freitag unter folgenden Nummern zur Verfügung:


von     8:30 bis 12:00 Uhr unter 0821 / 2438-182
von   14:00 bis 16:00 Uhr unter 0821 / 2438-137

oder schreiben Sie uns eine Mail an  erhardt(at)stadtbergen.de  
 

"Stadtbergen hilft" - Koordination
Kulturamt Stadtbergen
Christoph Schmid
Oberer Stadtweg 2
86391 Stadtbergen
Tel. 0821 / 2438-137
email:  schmid(at)stadtbergen.de

 
 

Gerne stellen wir Ihnen unser Logo "Stadtbergen hilft" für private Zwecke zur Verfügung.
Gewerbliche Anfragen richten Sie bitte an das Kulturamt Stadtbergen, Christoph Schmid, Tel. 0821 / 2438-137.

 

Das Hilfsprojekt im Überblick


  • Im Rathaus Stadtbergen liegt ein Kondolenzbuch für die Opfer der Katastrophe aus! Bitte tragen Sie sich ein!
  • Für Geldspenden haben wir ein Spendenkonto eingerichtet:

    Spendenkonto Fukushima
    Konto: 30232664
    BLZ: 72050101 Kreissparkasse Augsburg

    Die Spenden kommen zu 100% der Provinz Fukushima zugute!
     
  • Von Sachspenden und Carepaketen bitten wir derzeit noch Abstand zu nehmen. Durch die Zerstörung der Straßen ist eine Verteilung so gut wie unmöglich, zudem ist der Transport der Lieferungen ein enormer logistischer Aufwand der immense Kosten verschlingt. 
  •  

  • Für den Fall eines SuperGAUs im AKW Fukushima Daiichi und einer möglichen, großflächige Evakuierung der Bevölkerung, suchen wir Personen und Familien die Personen aufnehmen können.
  • Die genauen Aufnahmemodalitäten werden im Bedarfsfall geklärt.

Initiative "1000 Kraniche für Japan"


Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt möglichst viele Kraniche zu falten und gegen eine Spende von 2,00 Euro zu verkaufen. Wer möchte, kann sich beteiligen. Egal ob in der Schule, dem Kindergarten, dem Verein oder der Pfarrjugend, je mehr Kraniche wir falten desto besser. Wichtig sind nur eine gute Anleitung beim Falten und die Verwendung von Origami-Papier. Mit dieser Initiative sammeln wir Spenden und setzen gleichzeitig ein starkes Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft.


Verkaufsstellen:

  • Marktkauf Stadtbergen
  • Marktkauf Gersthofen
  • Marktkauf Göggingen
  • BUCH in STAdtBergEN
  • Stadtberger Lädle


 Mehr Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungen


  • 08.05.2011
    Japanisches Frühlingsfest im Botanischen Garten
    Das traditionelle Frühlingsfest der Deutsch-Japanischen Gesellschaft veranstaltet trotz der Katastrophe in Japan des Fest unter einem angemessenen Motto. Die Stadt Stadtbergen beteiligt sich im Namen der Städtefreundschaft zusammen mit Frau Katsuko Yabuki-Schmid mit einem Origami-Stand und einer Kimono-Präsentation. Kampfsportvorführungen, Kalligraphie, Haiku und vieles mehr runden das Programm ab.
  • 22.05.2011 um 19:00 Uhr
    Benefizkonzert im Bürgersaal
    mit Sally du Randt (Sopran, Theater Augsburg), Ji-Woon Kim (Tenor, Theater Augsburg), Riccardo Lombardi (Bariton, München), Michael Wagner (Klavier), Gitarrenduo Gruber&Maklar mit Tomoko Nagasuki, BrassCouture (Bläserensemble Stadtbergen)
    Eintritt: 20,00€ | 17,00€ | 15,00€ (Ermäßigung: 2,00€)
  • Tickets online unter www.buergersaal-stadtbergen.de
    Informationen unter 0821 / 2438-135 | Kulturreferat Stadtbergen
  • 28.05.2011
    Charity-Event des StarWars-FanClubs Nürnberg e.V. - Brückencenter Ansbach
    Kostümträger in Filmkostümen, Hoth-Fotopoint, "Be a Stormtrooper", Kinderschminken, Infopstände, Bastelaktionen und mehr.
    Infos unter: http://www.swfn.de/index.htm
  • 04.06.2011 ab 16.00 Uhr - Sportanlage an der Panzerstraße
    Stadtfest - Japan-Nachmittag
    Origami, Kalligraphie, Kampfsport, Grüner Tee, Fotoausstellung und vieles mehr erwartet Sie im Japan-Pavillon auf dem Stadtfest Stadtbergen.

 

FAQ - häufig gestelle Fragen


  • Was ist "Stadtbergen hilft"?
    Es handelt sich hierbei um das Hilfsangebot der Stadt Stadtbergen. Wir versuchen ein infrastrukturelles Netzwerk zur Aufnahme von Flüchtlingen aufzubauen. Eine Evakuierung selbst kann nur über die Landesregierungen und die Hilfsorganisationen erfolgen. Die gesammelten Spenden werden mittelfristig zur projektorientierten Aufbauhilfe verwendet, können aber im Falle einer Anforderung durch die Provinz oder die Stadt Fukushima auch als Soforthilfe genutzt werden. Die Spendengelder werden zu 100% zweckbestimmt genutzt.
  • Was kann ich tun?
  • Derzeit sammeln wir Adressen und Kontakte zu Personen, welche sich bereit erklären im Falle einer Evakuierung nach Deutschland betroffene Personen aufzunehmen.
    Zudem haben wir ein Spendenkonto eingerichtet, welches wir auf Anfrage zur Soforthilfe zur Verfügung stellen oder mittelfristig zur Aufbauhilfe wenden. Die Spenden werden zu 100% für die Provinz Fukushima gespendet.

  • Werden Sachspenden benötigt?
  • Nein! Die Sammlung von Carepaketen ist derzeit nicht notwendig.
    Da die zerstörten Straßen und Schienenwege eine Verteilung fast unmöglich machen. Weitere Infos zu Sachspenden finden Sie hier.
  • Ist eine Evakuierung absehrbar und wie lange ist die Aufenthaltsdauer hier in Deutschland?
  • Derzeit liegen keine konkreten Pläne für eine Evakuierung vor. Die Stadt Stadtbergen kann als Kommune keine Evakuierungsaktion anleiten bzw. durchführen. Falls Flüchtlinge in Deutschland eintreffen, gehen wir von einer Aufenthaltsdauer von mind. 3 Monaten aus.
  • Können strahlenbelastete Personen nach Deutschland kommen?
    Generell besteht diese Möglichkeit, allerdings gehen wir davon aus, dass betroffene Personen in Krankenhäusern untergebracht werden und nicht in Familien. Zudem werden Personen aus Japan spätestens bei der Einreise auf eine mögliche Strahlenbelastung untersucht und ggf. dekontaminiert.

  • Gibt es finanzielle Untersützung für aufnehmende Familien?
    Zur Zeit gibt es diesbezüglich noch keine konkreten Pläne. Hier muss zusammen mit den Bundes- und Landesregierungen, sowie den Hilfsorganisationen und Kirchen gemeinsam ein Finanzierungsmodell aufgebaut werden. Die Stadt Stadtbergen kann diese nicht alleine schultern. Allerdings kann und wird diese Hilfsaktion nicht am Geld scheitern.